Ausfahrten 2026
Ein Wochenende voller magischer Topolino-Momente in Thun
Text; Matthias Felder
Bilder; Jeannine Walter Felder
Samstag, 19. September 2026
Auf Einladung der Squadra Topolino Bern machte sich eine aus sechs Fahrzeugen bestehende Delegation des TCI auf, um am Schweizerischen Topolinotag ihre Visiten-karte abzugeben. Ein Grossteil reiste be-reits am Freitag an, um die Schönheiten Thuns und dessen Umgebung zu erkun-den. Der offizielle Teil startete dann pünktlich bei prächtigem Spätsommer-wetter mit der Begrüssung durch Stadtprä-sidentin Eveline Salzmann auf dem Rat-hausplatz, die mit einer launigen Rede den Startschuss für zwei unvergessliche Tage gab. Es folgte eine Stadtführung, die in zwei Gruppen abgehalten wurde. Dabei entdeckten die rund 46 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, welche die Schön- und Eigenheiten Thuns näher kennen. Voll an Eindrücken und aufgrund der hohen Tem-peraturen auch ein wenig durstig wurde zum offerierten Apero geschritten. Der Tran-sfer ins Hotel Schützen im nahe gele-genen Steffisburg gestaltete sich zu einer vielbeachteten Triumpffahrt. Die kurze Zeit bis zum Abendessen nützen die einen, um die Beine ein wenig hochzulegen oder di-rekt zum zweiten Apero des Abends zu schreiten. Der feine Dreigänger wurde vom italienischen Barden Roberto Brigante mu-sikalisch wunderbar untermalt. Und spon-tan, wie die Topianer nun mal sind, gesellte sich Jürg Rupp vom STB mit seinem Hand-örgeli dazu und sorgte für die perfekte musikalische Verbindung zwischen Italien und der Schweiz. Apropos Verbinden: Der von STB-Präsident Heinz Burn ausge-gebenen Forderung, dass sich an den runden Tischen je ein oder zwei Vertreter der einzelnen Clubs einfinden mögen, wur-de ohne Widerrede entsprochen. Genau so muss es sein.
Sonntag, 20. September 2026
Nach einer kurzen Nacht, die für manche durch den Besuch der Hotelbar noch kürzer ausfiel, machten sich pünktlich um 09.00 Uhr drei Gruppen Richtung Freilicht-museum Ballenberg auf. Eine wunder-schöne Fahrt war uns sicher und trotz des perfekten Ausflugswetters kam der ge-samte Topi-Tross ohne Probleme durch den Verkehr. In Reih und Glied aufgestellt, in einem abgesperrten Bereich, bildete die Ansammlung unserer Fahrzeuge für viel Aufsehen. Der umsichtige Organisator Rolf Wiggenhauser gab die letzten Instruktio-nen raus. Jeder und jede konnte das Mu-seum auf eigene Faust erkunden. Treff-punkt für das Abschlussessen bildete ein alter Werkhofschopf, wo sich die Topige-meinde ein letztes Mal begegnete und sich für die Heimreise stärkte. Ein bisschen Wehmut beschlich die Anwesenden, ein schöneres Zeichen der Wertschätzung an Rolf und Silvia Wiggenhauser gibt es wohl kaum. Aber der Schmerz währte nicht lange, in dem der TCI bekannt gab, die Organisation des nächsten Schweizeri-schen Topolinotages an die Hand zu neh-men. Stay tuned.




















Saxophonklänge
(an einem schönen Freitag Abend, 11.09.2026)
Text; Andreas
Bilder; Andreas
Quintessenz eines "Sommernachtstraums" - zwar nicht von Shakespeare, doch vom Saxophon Trio "Quintessenz" mit unserem TCI Clubfreund Arno.
Der laue Spätsommerabend am Ufer der Reuss, ein Hauch von Venedig, betörend und kitschigschön der Sonnenuntergang, der die Saxophonklänge von "Puttin' on the Ritz" nahtlos in sich aufsog und den Abend eins werden liess.
Grazie mille, Arno, molto simpatico; auch im Namen der Touristen aus aller Herren Ländern, die euren Klängen lauschten und Luzern das gaben, das es braucht: Sommer, Sonne, Wärme und Musik - und natürlich eine Note FIAT !




Tagesausflug ins Land der Tschifeler (Obwalden) zur TCI GV, 30. Mai 2026
Text; Christine und Ezio Casagrande
Bilder; Mitglieder
Die Pflicht ruft, und wenn Topi Freund Daniel mit hoffnungsvoll nettem Lächeln auf der Suche nach Tagesbericht-erstattern ist, wehrt man sich anfangs vergeblich. Erst der rettende Gedanke an die digitale Unterstützung durch KI liess den Widerstand brechen! Um die journalistische Qualität für das Bulletin auf höchstem Niveau zu sichern, wurden die Rollen vorab strategisch verteilt: Meine Ehefrau übernahm sofort den Posten der strengen Chefredak-teurin, während meine Wenigkeit sich als furchtloser Feldjournalist ins Geschehen stürzte.
Der Tag begann nach Situationsplan im beschaulichen Stansstad bei prächtigem Sonnenschein. Auf dem Asphalt versammelte sich das stolze Aufgebot von 13 Fiat Topolino und einem geschichtsträchtigen Fiat 508 L. Pünktlich um 9.00 Uhr starteten die Motoren und die Wägeli setzten sich in Bewegung. Die Route führte uns durch malerische Landschaften, begleitet vom unverkennbaren Duft der grossen, weiten Welt – im Volksmund schlicht Gülle genannt –, der uns frisch im „Cabrio-Genuss“ umwehte.
Das erste Etappenziel war das legendäre Imperium von Beppi Dillier, wo sich zwei weitere Topolinos unserer Kolonne anschlossen. Beppi und Heidi erwiesen sich als äusserst grosszügige Gastgeber, die mit Unterstützung von Tochter Nora, die hungrige Truppe mit Kaffee und Gipfeli verwöhnten. Herzlichen Dank. Während wir die beeindruckenden Oldtimer bestaunten, kam das Gespräch auf Beppis ganz grosses Abenteuer: die Teilnahme an der legendären Peking-Paris-Rallye. Diese historische Fernfahrt gilt als eine der härtesten Rallyes der Welt, bei der Mensch und Vorkriegs-Maschine über Wochen hinweg extremste Bedingungen, Staub und Schlaglöcher bezwingen müssen – ein wahrer Ritterschlag für jeden Oldtimer-Liebhaber. Unsere „laienjournalistische“ Nach-forschung hat ergeben, dass die Sarner Brüder Christian & Beppi Dillier anlässlich ihrer Teilnahme an dieser Rallye vom 12.06. bis 17.07.2016, 36 Tage, 14'000 Km + 65 PS als Oldtimer Rallye Gewinner gefeiert wurden! Nach diesem Hauch von Abenteuerluft blieb noch kurz Zeit für einen Abstecher in die Blaukreuz-Brocki, deren riesiges und überraschendes Schnäppchen-Angebot einige von unseren Froue und Männer in pures Erstaunen versetzte und die Kauflust ankurbelte.
Um 11.00 Uhr rief dann der Wein! Die Kolonne rollte weiter zum Winzer-Weingut Tellen in Kägiswil. Hier tauchten wir ein, in die Entstehungsgeschichte des Gutes, das auf traditionsreichen Böden und mit viel Handarbeit charakterstarke Weine der Region hervorbringt. Die anschliessende Rebenfsaft Degustation traf auf fast absolut nüchterne Mägen – ein taktischer Genialitätsstreich, der die Stimmung der Truppe in Rekordzeit in helle Begeisterung versetzte. Bacchus von Kägiswil lässt grüssen, wir danken herzlich.
Gut gelaunt und sichtlich beschwingt steuerten wir gegen 12.00 Uhr das Restaurant Adler für das wohlverdiente Mittagessen an. Bei gemütlichem Plaudern und geselligem Beisammensein rückte der offizielle Teil des Tages näher: die Generalversammlung! Der Jahresbericht liess das Clubleben Revue passieren, doch beim Finanzbericht folgte der Schock. Ein eiskaltes Defizit von exakt 58.20 Fränkli stand schwarz auf weiss im Raum. Dieser finanzielle Tiefschlag hätte uns fast das Dessert vermiest, wäre da nicht Cecile gewesen. Mit einem Herz aus Gold erbarmte sie sich der leeren Clubkasse und spendete spontan eine Fünfziger Note. Die Gemüter beruhigten sich augenblicklich, das Defizit schrumpfte auf ein erträgliches Minimum und der Nachtisch war gerettet. Als optisches Highlight folgte die Präsentation der neuesten Club-Requisiten: Eine exklusive Modeschau zeigte die brandneuen Polo, T-Shirts, Jacken und Kappen, die jedes Club-Herz höherschlagen lassen.
Um 16.00 Uhr wurde die Versammlung offiziell beendet. Ein harter Kern von Unentwegten nutzte die Gelegenheit für einen spontanen Ausflug zum nahegelegenen Flugplatz Alpnach, wo zeitgleich ein Alfa-Romeo-Treffen stattfand. Die Enttäuschung folgte jedoch auf dem Fuss, denn die meisten Alfa-Fahrer hatten bereits die Flucht ergriffen und waren abgereist. Nach einem kühlen Trostgetränk verabschiedeten auch wir uns und traten die Heimreise an. Ein ereignisreicher, lustiger und am Ende sogar finanziell geretteter Clubtag ging zu Ende – und die Chefredaktion ist mit der Berichterstattung hoffentlich zufrieden.
Wir danken dem OK, Tschifeler Antonia, Jeannine, André und Präsi Matts, den Sponsoren Beppi, Heidi und Cecile und allen die dabei waren. Es war ein SUPER Tag.
Ezio und Christine Casagrande
P.S.: die Bezeichnung «Tschifeler» für Obwaldner hat ihren Ursprung am Markt in Luzern. Die Obwaldner marschierten damals - so vor etwa 200 Jahren - dahin (z'Märit uf Lozärn) über den Renggpass mit einer praktisch tragbaren «Tschifere», einem geflochtenen Tragkorb.


Treffpunkt in Stansstad

Halt Parkplatz beim
Brockenhaus in Kägiswil

Besuch des Brockenhauses

Kaffee und Gipfeli mit Instruk-
tionen und Infos bei Beppi

Unser improvisierter Park-
platz beim Weingut Tellen

Besammlung vor
der "Degustationshalle"

Ein imposantes Verkaufslager

Unser Mittagssal im neuen Adler

Wir lauschen den Erläuterun-
gen unseres Präsidenten

Modeschau mit unse-
ren neuen Clubkleidern
Einstelltag in Blatten,
25. April 2026
Text; Irene
Bilder; Irene

Bei wunderbarem Wetter .........


Es wurde auch fach gesimpelt

Gemütliches Apero mit anschliessendem Mittagessen wurde von uns natürlich sehr genossen.

durften wir unsere Topolinos zum Strahlen bringen ....

Uns besuchte auch ein ganz rassiges Gschpänli

Einige Topis wollten hoch hinaus

es folgten einige der Einladung zum Dottore Sepp nach Blatten ....


Nach dem Check bei Sepp sind wir bereit für unsere Reise nach Turin ..... Grazie Mille

Nicht verzweifeln, auch an der frischen Luft wurde geholfen.