Internationale FIAT Topolino Treffen
11.06-14.06.2026
Text; Arno & Didi
Bilder; Arno & Didi
Mittwoch, 10.06.2026
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Transport Autos
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Die Spannung steigt; um 10 Uhr sind schon drei Topis auf dem Parkplatz Allmend, ein weiterer, noch einer…, nochmals einer, dann schon wieder einer – einer fehlt noch…; der Transporter von Galliker Transport mit Chauffeur Luca Felder ist auch schon da…; endlich kommt der Achte auch! Sorgfältig fährt einer nach dem andern auf die Rampe – bis alle acht geladen und fest verzurrt sind. Ein besonderer und majestätischer Anblick!

Wir, Jeannine & Matthias, Irène & Armin, Jedwiga & Domenico, Edith, Verena & Erich, Cécile & Beat, Andrea, Didi &
Arno, fahren mit der Eisenbahn nach Torino. Das geht schnell – viel schneller als wir uns in den nächsten Tagen
bewegen werden > Vmax 273km/h!
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Ankunft in Torino Stazione Porta Nuova
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Pünktlich erreichen wir Torino, Stazione Porta Nuova.
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Znacht im Rest. Alba
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Wie sie es schon oft getan hätte, führt uns Jeannine zur Trattoria Alba, wo wir sehr persönlich bedient werden. Hier stossen auch Heidi & Beppi, die den Topi mit dem Trailer nach Turin brachten, zu uns.
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Hotel Rivoli
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Wohlgenährt und wohlgemut erreichen wir mit zwei Kleinbussen unser Hotel «Rivoli», eine grosse und grosszügige Anlage mit viel Grün rund um die Gebäude.
Im Hotel treffen wir auf weitere Topisten, die auf eigene Faust angereist sind: Vreni & Peter, Christine & Ezio und
Liliane & Pietro.
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Rivoli ist eine kleine Stadt (ca. 46'500 Einw.) westlich von Torino – eine Agglomerations-Gemeinde.
Donnerstag, 11.06.2026
Am frühen Morgen, um Punkt 07.00 Uhr, steht schon der Autotran-
sporter vor der Tür. Fachgerecht werden die Topis von Andrea, der
meisterhaft zirkelt, abgeladen; wir können sie in Empfang nehmen und
auf dem vorgesehenen Parkplatz parkieren.
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Empfang
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Der Empfang ist eher formlos; wir erhalten einen kleinen Rucksack mit einigen Souvenirs und Mützen in der zugeteilten Gruppenfarbe und massiv überdimensionierte Cremeschnitten-Kartons als Untermoto-rschutz-Öeltropf-Auffangschale. Die Fahrzeuge sammeln sich nach Farben eingeteilt und schön aufgereiht vor dem Hotelgebäude; die Farben: Gelb, Blau, Rot, Grün, Pink und Grau. Im Ganzen waren es etwas über 130 Topis in allen möglichen Farben, Ausführungen und Formen – jeder ein Unikat! - aus vielen verschiedenen Ländern (Italien, Schweiz, Deutschland, Niederlanden, Schweden, Ungarn,… und je eine Person aus Neuseeland und England!
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Führung Sacra di San Michele
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Bereits am ersten Tag, um 14 Uhr beginnt die erste Tour > wir fahren zur «Sacra di San Michele», ein ehemaliges, über 1'000 Jahre altes Kloster, das auf einem schroffen, steilen Berg thront (Monte Pirchiriano, 962 m.ü.M). Wir erlebten eine Führung, die uns nicht nur die Geschichte der «Steine», sondern vor allem die Geschichten der damaligen Men-schen vor Augen führte.
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Nachtessen
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Darauf folgte das Nachtessen – ein Nachtessen auf italienische Art > angesetzt auf 20.30h füllte sich der Raum umgehend. Dichtgedrängt an grossen, runden Tischen setze gleich ein reges Gespräch ein; alle mussten einander erzählen, was sie soeben erlebt haben…, ein sehr beachtlicher Geräuschpegel!


Persönliches: Dieses Geräusch – auch in Schwimmbädern oder Biergärten – liebe ich sehr, ich erlebe es als eine Art besondere Musik; dieses An-schwellen, Abschwächen, die verschiedenen Klangfarben, einzelne Ausbrüche oder Stimmen, ein Lachen… - es ist einfach wunderbar. Da kann ich zuhören, im Klang versinken und nachsinnen, wie man das in Notenschrift für ein Orchester umsetzen könnte, ja, und die ganze Umgebung vergessen…
Das Essen > primo Piatto, secondo Piatto, Dolce; gegen Mitternacht verlassen wir den Saal, in der Hoffnung auf einen guten Schlaf! Guet Nacht!!! Wir müssen am Morgen schon bald abfahrtsbereit sein!
Freitag, 12.06.2026
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Ausfahrt rund um Torino
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Start schon um 8 Uhr (pünktlich!). Gruppenweise (Farbe!) verlassen wir den Hotelpark. Mit Polizei-eskorte geht es durch Torino; Polizisten mit ihren Töffs mit Blaulicht und Martinshorn, und auch ein Polizeiauto aus den 60-er-Jahren (Fiat 1300, 1961-1967) war dabei; zwei Polizisten logierten mit uns im Hotel. Das Ganze war wohl für die Polizisten ein Highlight, wann können sie schon hornen und blaulichten, ohne dass ein Notfall vorliegt?!

Wir sind tief beeindruckt von den grosszügigen, breiten Alleen, die durch die grosse Stadt führen. Vier Spuren und
beidseitig je eine zweispurige Fahrbahn, gesäumt von riesigen Platanen, die uns willkommenen Schatten spenden.
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Wir wurden durch die Stadt geschleust, von mit ihren Kellen wild fuchtelnden Verkehrshelfern über Kreuzungen mit hochroten Ampeln gejagt, zur Freude von vielen winkenden Menschen am Strassenrand, Junge, für die es wohl ein Spektakel war, und für Ältere, die nebst heller Freude auch nostalgische Gefühle empfanden. Für wenige (sehr wenige!) waren wir Hindernis und Ärgernis, welches sie im Vorwärtskommen ausbremsten, fühlt sich doch jeder Italiener im Auto, und ist es noch so klein, als Max Verstappen, Kimi Antonelli, Charles Leclerc, Lewis Hamilton, Juan Manuel Fangio…
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Auf unseren Freiluftfahrten bei diesem stets strahlend-sonnigen Wetter und den sommerlichen Temperaturen konnten wir die herrlichsten Düfte von den blühenden Linden, Jasmin und anderen Pflanzen einatmen und geniessen!
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Besuch «Superga»
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Wir erreichen die «Superga» über eine kurvige Bergstrasse durch ein Erholungsgebiet mit stattlichen Akazien-,Pinien- und Kastanienwäldern.
Der vollständige Name der Superga: «Basilica della Natività di Maria Vergine». Sie ist eine bedeutende Wallfahrts-
kirche. Hier besuchen wir als erstes die Grabstätte des «Hauses Savoyen». Hier werden auch heute noch die Mit-
glieder der «Savoyer» bestattet; erst 2024 fand hier Viktor Emanuel von Savoyen, Kronprinz von Italien
(12.02.1937–03.02.2024 / Sohn von König Umberto II.) die letzte Ruhe. Nur von 1946 bis 1976 war es den
«Savoyern» im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg verboten, hier bestattet zu werden. Eindrücklich ist auch die
Sammlung der Portaits sämtlicher bisheriger Päpste; der aktuelle Papst Leo XIV ist noch als kleines gerahmtes
Föteli anwesend. Sein Portrait in Öl wird wohl erst nach seinem Tod in die Sammlung aufgenommen werden.
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Mittagessen im Restaurant Defilippi (Bussolino di Gassino)
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Anschliessend fuhren wir mit unseren Topis, geführt vom weissen «Strand-Topolino» über Land, durch Wälder und Alleen nach Bussolino di Gassino zum Ristorante Defilippi, ein grosses Gartenrestaurant, wo wir uns unter Bäumen und Zeltdächern kulinarisch verwöhnen liessen. Hier mischten sich auch Zürcher- und Luzerner-Topolino-Piloten und Pilotinnen, und es entwickelten sich interessante Gespräche technischer, aber auch persönlicher Art.
Und das Essen > Primo Piatto, Sec………! Das Zusammensein und die gemütliche Atmosphäre bewog jedoch die
meisten, no es Bitzeli z’bliibe, und so verzichteten der grösste Teil auf den nächsten Programmpunkt:
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Besuch Königspalast von Venaria
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Vier Topisten vertraten uns beim Besuch des Königspalastes.
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Nachtessen
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Wie gehabt > 20.30h Nachtessen mit primo P…
Samstag, 13.06.2026
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Fahrt ins Zentrum von Torino
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Wir fahren ins Zentrum von Torino – natürlich wieder mit Polizei-Eskorte.
Auf der «Piazza San Carlo» parkieren wir alle unse-
re Kleinode, und bald sind da neugierige Fussgän-
ger, die sich für unsere Fahrzeuge interessieren,
Fragen stellen, diskutieren und viel Freude zeigen.
Auch ein TV-Team war zugegen, und Erich wurde
zum Interview gebeten, wo er eloquent Auskunft
über die Geschichte seines Autos und seine emo-
tionale Verbindung erzählte. Das war sehr schön –
ein Highlight!
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Ägyptisches Museum
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Von hier ist es nicht weit zum Ägyptischen Museum; die einen gehen zu Fuss, andere nehmen die historische Strassenbahn.
Im Ägyptischen Museum – das zweitwichtigste
weltweit – erfahren wir viel über die altägyptische
Kultur und über das damalige Leben. Anlässlich
einer sehr professionellen Führung erschlossen
sich viele Details und Zusammenhänge, die wir
vielleicht sonst mit einem «aha» wahrgenommen,
aber nicht in ein Gesamtbild integrieren gekonnt
hätten.
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Freie Zeit/Möglichkeit zur Fahrt mit historischer Strassenbahn (Tram).
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Nach der Besichtigung der Sammlung ergaben sich verschiedene Möglichkeiten, die freie Zeit zu geniessen.


Wir treten ein in eine riesige Halle, voll von «Mobilen» - Autos, Oldtimern, Youngtimern, Einzelanfertigungen, Versuchs-fahrzeuge, Rekordwagen, Spezialfahrzeuge etc., etc., alles Fahrzeuge von Marken des Stellantis-Konzerns, die in Italien hergestellt werden: Fiat, Lancia, Alfa Romeo – und auch wenige Exoten.
Und das Galadinner – das wurde inmitten all dieser «Vier-räder» serviert; Antipasti, primo Piatto…. Jeder Gang nach einer sehr ausgedehnten Pause, und jeder Gang wirklich sehr erlesen! Das Galadinner dauerte bis weit über Mitter-nacht! Als «Nachtessen» etwas ungewohnt, aber ein Ge-nuss! Während des ganzen Events wurden wir auch von zwei Musikern verwöhnt. Nach den Ehrungen und Ver-dankungen schwangen einige sogar das Tanzbein…

Flanieren durch die Gassen und Arkaden, der Besuch eines nahen Flohmarktes, eine Rundfahrt mit der histo-
rischen Strassenbahn oder auch den Besuch einer Bar oder einer Gelateria (was wahrscheinlich die viele zum
Abschluss dieses Ausflugs gewählt haben).
Die Rückfahrt nach Rivoli wurde wieder bis zur Stadtgrenze von der Polizei eskortiert.
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Galadinner im Stellantis Heritage-Hub
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Erfrischt und gestylt steigen wir in einen der wartenden Cars ein und fahren zu den Fiat-Werken, zum «Stellantis Heritage-Hub». Schon bei der Anfahrt entdecken wir riesige Lager von Neuwagen – die wollen alle noch verkauft werden!
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Angekommen werden wir empfangen mit einer peinlich genauen Personenkontrolle, freundlich, gewissenhaft und minuziös sowie drei Topolinos, die extra für uns neu angeordnet wurden.
Die Cars brachten uns dann wohlbehalten zurück ins Hotel, wo wohl niemand mehr gross zu weiteren Aktivitäten aufrief, denn wir waren sehr müde und erfüllt!
Sonntag, 14.06.2026
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Castello di Rivoli
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Um 9 Uhr fährt der Topi-Tross ab zum Castello di Rivoli. Es befindet sich auf einer Anhöhe mitten in Rivoli mit einer grossartigen Weitsicht! Wir kommen auf dem grossen Platz vor dem Castello an und freuen uns, dass wir am Schatten parkieren dürfen. Aber diese Freude dauert nicht lange > umpar-kieren, weil weitere Topis ankommen – und noch mehr und…. , bis sämtliche Topis auf dem Platz aufgestellt sind. Eine Führung durch das Schloss war angesagt, aber nichts dergleichen geschah.
Der Höhepunkt: Eine Gesamtaufnahme mit einer
Drohne.
Also nahmen wir den Rückweg unter die Räder
zurück zum Hotel.

Die Topis sind bereits gepackt, die Koffer verstaut, die Tanks gefüllt;
wir sind fahrbereit!
Aber vorher wartet noch das:
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Abschiedsessen im Hotel
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Das letzte gemeinsame Essen geniessen wir alle; und anschliessend beginnt die grosse, allgemeine Verabschiedung.
Viele transportieren ihre Topolinos auf Anhängern, in Lieferwagen…,
manche fahren weiter in die Ferien (auch das kann man mit einem
Topolino!) und unsere 8-er-Gruppe macht sich auf den Weg nach
Ivrea.
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Ivrea
Im Hotel La Villa, ein schönes, gepflegtes Haus mit freundlicher Bedie-
nung, werden wir bereits erwartet. Im Haus begegnet man überall Pro-
dukten mit dem Namen «Olivetti». Olivetti ist eine alteingesessene
Schreibmaschinen-Fabrik in Ivrea, die sich nicht nur durch die Qua-
lität ihrer Produkte auszeichnete, sondern auch um das Design ihrer
Erzeugnisse – und besonders durch den sorgsamen Umgang mit ih-
rem Personal. Olivetti wurde vor einigen Jahren von Telecom Italia
übernommen.
Unser gemeinsames Nachtessen im Ristorante-Pizzeria «La Lucciola»
war ein besonderes Erlebnis: Sehr schönes Ambiente, sehr freund-
liche und speditive Bedienung, feines Essen ....... und zum Schluss eine
überraschend bescheidene Rechnung!

Montag, 15.06.2026
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Maccagno (Lago Maggiore)
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Heute liegt unser Ziel am Lago Maggiore, nahe der Schweizergrenze > Maccagno Nach ausgiebigem Zmorge im Hotel La Villa in Ivrea machen sich die acht Topis auf den Weg. Viel Landwirtschaft, sehr ausge-dehnte Reiskulturen säumen den Weg, die Bezeich-nung «Arborio» regt Erinnerungen: In den Auslagen der Grossverteiler finden wir «Arborio-Reis». Die Bezeichnung kommt vom Dorf Arborio (ca. 850 Einw.) in der Provinz Vercelli. Kilometer um Kilometer schnurren die Motoren ab, einmal ein Kaffee-Halt, dann weiter und weiter… Im Dorf Gattinara, kurz vor Borgomanero trennen wir uns (Didi & Arno) für einen Teil der Fahrstrecke von den andern sieben Fahr-gemeinschaften. Der Rest der Gruppe verpflegte sich in einer nahegelegenen Trattoria, auf die man eher zufällig stiess. Diese war wegen eines regionalen Feiertages gut gefüllt. Das Essen war vorzüglich, und das zu einem sensationellen Preis, nämlich 14 Euro pro Person, inkl. einem halben Weiss- oder Rotwein. Der unbestrittene Höhepunkt (und willkommene Abkühlung) bildete die Überfahrt mit der Fähre von Verbania nach Laveno. Wie immer sorgte der Topi-Tross für grosses Aufsehen. So liess es sich ein Pärchen aus Ägypten nicht nehmen, vor den Topis abgelichtet zu werden.


Zurück zur Reise von Arno und Didi: Wir erreichen bald Arona, wo ich als Jugendlicher einige lange Sommerferien bei Verwandten auf einem kleinen, sehr, sehr einfachen Bauernhof am Rande der Gemeinde geniessen durfte. Der Hof ist schon seit vielen Jahren verlassen, die Türen zugemauert und alles mit hohem Gebüsch zugewachsen. Offenbar geschieht neuerdings etwas mit dem Hof; die Gebüsche sind abgeholzt, nur noch kleine, kniehohe Pflanzen überwuchern den Boden, und ein Teil der Hofmauer ist abgebrochen, sodass man das Gelände betreten kann. Was geschieht hier wohl?
Nach einem kleinen Picknick im Schatten am See geht’s weiter Richtung Sesto Calende, wo ich wohl an einer Kreuzung falsch abgezweigt habe. Wir fuhren immer weiter weg vom See, bis wir weit im Gebiet Richtung Varese einen Wegweiser nach Luino fanden. Und jetzt > nur noch «Luino, Luino». Dort angekommen ist es nur noch ein kleines Stück bis Maccagno, das wir um 16.15h erreichten.
Nach der Ankunft des Topolino-Konvois nach 18 Uhr checkten auch wir im Albergo Torre Imperiale ein. Nach und nach fanden auch alle Topis einen angemessenen Parkplatz, und so konnten wir gemeinsam im Hotel eine feine Cena geniessen!
Der Presidente Matthias orientierte uns auch umfassend über die Planung weiterer solcher Anlässe: Bis weit ins nächste Jahrzehnt sind in ganz Europa Topolino-Treffen geplant. Wer wird da mit dabei sein?
Dienstag, 16.06.2026
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Letzter Tag unseres gemeinsamen Topolino-Abenteuers
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Nach unserem gemeinsamen Morgenessen im Albergo Torre Imperiale in Maccagno heisst es zum letzten Mal: Motoren starten, Abfahrt Richtung Schweizer Grenze, Zollstation Dirinella, nur eine kurze Strecke. Dort ist auch noch langer Suche und ebenso ausgedehnten Telefonaten von Andrea niemand anzutreffen, der die nötigen Zollfor-malitäten erledigen könnte.
Also zurück nach Italien, über Luino nach Ponte Tresa. Hier konnten die Formalitäten um das ATA Carnet erledigt
werden, und wir waren frei – frei, individuell die Strecke zu fahren und jenes Ziel anzupeilen, welches unser Ziel war.
Mit einer grossen Verabschiedungs-Szene trennten sich nun unsere Wege.
Wir – Didi & Arno – wählten, zusammen mit Edith, die kürzeste Strecke Richtung Gotthard – selbstverständlich über die Tremola! Auf dem Gotthard Hospiz begegneten wir noch – ungeplant – Jeannine/Matthias und Domenico/Jed-wiga, später auch Andrea. Nach einer kleinen und feinen Erfrischung (Nuss-gipfel für Gipfelstürmer auf dem Berg-gipfel) im Gasthaus verkürzte sich die Strecke nach Luzern zu einem (etwas gedehnten) Katzensprung.


Glücklich, ohne Panne und ohne Probleme zu Hause angekommen, blicken wir zurück auf eine erfüllte, erfüllende,
spannende und interessante, schöne und anregende Zeit mit vielen interessanten Begegnungen und tiefen
Eindrücken.
Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Woche mit Euch allen erleben durften!
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Dank
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Ganz besonderen Dank gebührt all jenen, die nicht nur diese Woche geniessen konnten, sondern die mit viel Umsicht, Weitsicht und Herzblut unsere Reise nach Torino geplant haben mit all’ den Details, die so eine Organisation ausmachen.
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Für den Transport (mit ATA Carnet und der ganzen Zoll-Geschichte…):
Danke Andrea!
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Für all’ die Zwischenstationen, Unterkünfte, Fahrten etc., etc., für die Offenheit für alle Anliegen und Hilfen – und für die freundliche und zugewandte Art bei jeder Begegnung;
Vielen, vielen herzlichen Dank, Jeannine!
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Und natürlich für all’ die Arbeit und Organisation im Hintergrund, für die klare Kommunikation und die professionelle Führung des Vereins – an diesem grossen Anlass, aber auch übers ganze Jahr:
Danke, Presidente Matthias, danke!
Bei all’ unseren Unternehmungen begleitete uns nebst
aller Vor- und Umsicht auch eine
riesige Portion Glück!